Hornussen

Hornussen

Semester Arbeit von Reto Stucki 2007

 

Vorwort                   

Hornussen ist neben  Schwingen und Steinstossen ein typischer Schweizer Volks Sport der vor allem in den Kantonen Bern, Solothurn und Aargau gespielt wird.

Beim Hornusser Sport ist das Hauptziel den Nous so weit wie Möglich in das Ries zu Schlagen, wo dann das gegnerische Team ihn mit Schindel abzufangen versucht.

Trotz seines Alters ist das Spiel jung geblieben. Es ist ein Sport für jung und alt. In einer Hornusser Mannschaft spielen bis zu drei Generationen, die manchmal noch aus der gleichen Familie stammen. Neben der Kollegialität fördert Hornussen aber auch den Teamgeist (Abtun) und den Einzelwettkampf (Schlagen). Das Zusammenspiel von Konzentration und Kraft lernt man als Junghornusser schon früh.

Schon als Baby im Kinderwagen war ich als „Schlaf-Zuschauer“ auf dem Spielplatz  und wenig später nahm ich den Stecken selber in die Hand.

Dies gelang aber nicht gleich beim ersten mal, denn Hornussen ist ein Sport der Zeit und Geduld braucht.

Durch das, dass ich in einem Ausbildner Verein spiele, hatte ich schon früh die Gelegenheit bei den Aktiven zu spielen. So bekam ich schon sehr viel mit was auch neben dem Platz passiert. Da dann noch mein Vater eine Integratsions Figur und jahrelang Präsident war und sich immer noch sehr mit dem Sport befasst. Habe ich schon recht viel kapiert was diesen Sport angeht. Und möchten meine Erkenntnisse, Fortschritte und Meinung in dieser Arbeit einbeziehen und den Leuten die diesen Sport nicht kennen. Oder glauben es sei ein „Buräsport“ zeigen das Hornussen vom Hobby bis zum Leistungssport reichen kann.

GUET NOUSS

 

Spielplatz

Hornussen wird meistens immer noch in ländlichen Gebieten gespielt, weil man sehr viel Platz für einen Spielplatz braucht und weil dieser Sport seine Geschichte in den ländlichen Gegenden der Schweiz hat.

Ein Hornusser Spielfeld (Ries und Bock) brauchen etwa 350 auf 50 m Land, es ist zu vergleichen mit 3 Fussballfeldern aneinander gereiht.

Heute hat fast jede Mannschaft ihren eigenen Spielplatz, dies war aber nicht immer so. Den früher als man noch eine Meisterschaft mit 4 Spielen hatte, wurde teilweisse am Morgen geschaut wo es in der nähe eine geeignetes Feld hat auf dem man spielen kann. Heute muss man nur noch an Festen den Bockstand selber machen(ausscharren) und am Abend wieder zuscharren, sonst wird meistens auf festen Spielplätzen gespielt.

Beim anlegen eines solchen Spielfeldes muss man darauf achten das die abtuende Mannschaft nicht in die Sonne schauen muss.

Der Bockstand

Auf dem Bockstand wird der Nous weggeschlagen, dieser Teil des Spielfeldes hat etwa eine Grösse von 10m auf 5 m.

Der Bockstand ist meistens etwas erhöht und muss 100% wagrecht sein, dies wird mit einer Wasserwaage kontrolliert. Die Erde auf dem Bockstand ist in der Mitte wo der Bock ist, eher Kompakt  weil der Bock sich nicht verschieben darf und gegen aussen aufgelockert. Weil dort jeder Spieler sein eigener Stand machen muss.

 

Das Ries

Das Ries ist ein trapezförmiges Spielfeld das 100m nach dem Bockstand anfängt. Im Ries probiert man den geschlagene Nous mit einer Schindel abzutun.

Das Ries hat beim Zilli1 (Absteckung des Geschlagenen Punktes) eine breite von 8m und beim 20er eine Breite von 14.67m.

Die Mitte des Rieses wird durch eine rot/weisse Stange in der Mitte des 20/21 gemessen. Nach diesem Punkt richten sich das Ries und der Bockstand. Im Abstand von 10m steigert sich die Punktezahl um eins. Die Länge und Anzahl Spieler die im Ries spielen ist je nach Anlass verscheiden.

Rund ums Spielfeld

 Hornusserhüttli  Frauchwill   

 

 

 

 

 

Hornusserhüttli  Epsach

Heute besitzt fast jede Mannschaft ein Klubhaus oder irgendein Unterstand mit Materialraum wo man noch das gesellige nach dem Spiel oder Training geniest und sich Verpflegt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rund ums Schlagen

Das schlagen ist ein Zusammenspiel von Muskel Kraft und Technik. Man versucht den Nous (Puck artiger Ball aus Kunststoff) so weit wie möglich ins Ries zu schlagen. Das Schlagen ist der Teil des Hornussens bei dem nicht nur die Teamleistung wichtig ist sondern auch die Einzelleistung etwas zählt.

Das Schlagen

Um faire Bedingungen zu schaffen, wechselt man sich mit dem Schlagen und Abtun ab. Somit gibt es normal 2 Umgänge. Pro Schlagdurchgang gibt es zwei Wertungsstreiche wofür man 3 Versuche hat. Die Schlagweite wird in Punkten gemessen ab 100 Metern gibt es 1 Punkt nach immer weiteren 10m gibt es immer ein Punkt mehr z.B. 160m = 6 Punkte.

Die normal 4 geschlagene Striche werden zusammen gezählt und zählen für die Einzel- und Teamwertung.

Neben der Kraft, Technik, Psychischenkraft und äusseren Bedingungen kommt es auch darauf an wie der Nous getroffen wurde, optimal ist wen man schön von unten über den Lauf kommt und ihn dann mitts am Träf hat.

Messungen der ETH haben ergeben dass der Nous bei einer Abschlaggeschwindigkeit von bis zu 85m/s (306km/h) eine Höhe von 50-70m und eine Flugweite von 330m (23er) erreicht .Die Geschwindigkeit des Träfs von ca.60 m/s bei einer Kraftübertragung von etwa 1/1000s ergibt einen Kraftstoss von etwa 600kp.

Spielmaterialien

Der Stecken

Das wichtigste Werkzeug beim Schlagen ist der Stecken, er hat etwa eine Länge von bis zu 3m. Früher bestand der Stecken aus Holz mit der Zeit veränderten sich das Material und es gab auch verschiedene Typen von Stecken die sich in der Länge und dem „Glimpf“ unterschieden. Nach den Holz stecken kann dann der Alu der aber auch nicht mehr hergestellt wird. Heute spielt man mit Fieberglas-, Kunststoff- oder Kohlenfasserstecken, wobei der Koli heute das Verbreiteste Material ist.

So ein Stecken kostet je nach Material zwischen 250 und 300 Fr.

Das Träf

Vorne am Stecken wird ein Träf angeschraubt dies besteht aus gepresstem Holz(Buche oder Ahorn).

Vor der Herstellung hat das Träf eine Grösse von 10×30 cm nach 90 kg Presskraft hat es noch eine Grösse von 5×15 cm. Mit diesem Träf erfolgt die Kraftübertragung auf den Nous.

Der Nous

Der Nous das Flugobjekt das geschlagen wird und Besteht aus Kunststoff, er ist 78g schwer und misst 62×32 mm und hat auf beiden Seiten eine Rille, die dienen dazu das die Errodünamik nicht Perfekt ist. Dies war aber nicht immer so, es wurde erst eingeführt als sich das schlagen so entwickelt hat das die Striche zu weit gingen und man somit zu wenig Platz hatte und das Spiel uninteressant wurde. Der Nous wird mit Lehm auf die Bockspitze gesetzt.

Der Bock

Der Bock ist die Abschussvorrichtung aus Chromstahl und dient als Lauffläche für das Träf. Er besteht aus zwei symmetrischen Läufen  für den Rechts- oder Linksschläger.

Der Bock hat genaue Richtlinie und muss bei jeder Mannschaft gleich sein, nur 2 Betriebe dürfen diesen Bock herstellen er kostet ca.2000 Fr und muss regelmässig kontrolliert und gerichtet werden. Vor dem Bock wird eine Schussblende angebracht, diese schützt die Leute im Ries vor Schlecht getroffenen Nousen.

 

Standhilfen

Für seinen eigenen Stand zu perfektionieren gibt es

verschiedene „Böckli“ und „Bläche“ die man in die Erde schlägt um mehr Sicherheit und die geignette Stellung für das Schlagen zu erzielen.

Für den vorderen Fuss braucht man normal ein Bläch, das Gerade oder eine Winkelform hat. Dies kann man dann so einsetzen wie es für den Stand am besten ist.

Für den hinteren Fuss braucht man normal ein Böckli dies erzielt das der hintere Fuss etwas erhöht ist. Der Einsatz von solchen Hilfsmitteln ist von Person zu Person verscheiden und ist Freiwillig.

 

Schlagtechniken

Steckenführung im Nacken

Vor- und Nachteile:

-Ausholmöglichkeiten sehr gross

-Einsatz des ganzen Körpers ist Gewährleistet

-Spannung des Steckens ist nicht möglich

-Der Punkt der vollen Geschwindigkeit wird

erschwert

Steckenführung auf der Schulter

Vor- und Nachteile

-Einsatz des ganzen Körpers ist gewährleistet

-Möglichkeit eines lagen Beschleunigungsweg ist    

 möglich

-Gefahr das der Auftretwinkel Träf/Bock sehr

  ungünstig sein kann, ist gross.

Dies zwei Zugarten sind die, die am geläufigsten sind, natürlich gibt es auch andere.

Rund ums Abtuen

Abtuen ist der Teil des Hornussens bei dem die ganze Mannschaft zählt, jeder muss sein Teil dazubetragen dass möglichst kein Nous zu Boden geht.

Wenn ein Nous im Abgesteckten Ries ohne abgetan zu werden zu Boden geht, gibt es ein Nummero dies ist zu vergleichen wie ein Tor das die gegnerische Mannschaft geschossen hat.

 

 

 

 

 

 

 

 

Die „normal“  geschlagenen Streiche bereiten dem Abtuer meistens keine Schwierigkeiten. Es wird normalerweise  erst schwer wenn das Wetter nicht gut ist (Regen, Wind oder die Lichtverhältnisse schwer sind), wenn man ihn in der Luft nicht findet oder der Nous wird nicht gut getroffen und hat eine Unstabile Rotation und kommt von der eigentlichen Flugbahn ab.

 

 Das Abtuen

Der Abtuer muss gute Augen, Koordination, Reaktion und ein gutes Einschätzungsvermögen haben. Denn der Abtuer hat zwischen 5-10 sek. Zeit denn Nous in der Luft zu erkennen und ihn dann abzutuen, dabei muss er bis zu 30 Metern laufen und dabei immer den Nous in den Augen behalten. Der Nous kommt so ca. mit 160km/h auf einem zu und mit einer Kraft von 80kp auf die Schindel.

 

Im Ries wird jeder Ablauf des schlagenden Spielers gemeldet, dass es plötzlich keine Überraschungen gibt und dass die hinteren Leute die nicht nach vorn sehen können auch alles Mitbekommen. Beim Anmessen ruft man „Einä“ und kurz vor dem Schlagen „Jtzä“.

Die Spieler die ins Abtun geschehen nicht eingreifen können probieren wenn sie den Nous in der Luft gefunden haben, ihn mit Rufen und Zeigen den hinteren Mitspielern zu zeigen.

10  Gebote für den Abtuer

  1. Schlagen ist wichtig, Abtuen ist Wichtiger.

  2. Stete Aufmerksamkeit, ein scharfes Auge, Gewandtheit und eine gute Grundschnelligkeit sind Wichtige Voraussetzungen für eine erfolgreiche Arbeit im Ries.

  3. Ein guter Meldedienst vor und nach dem Streich hilft wesentlich den Nous zu erkennen.

  4. Führe die Schindel nach Möglichkeit immer rechtwinklig zur Flugbahn des Nouses.

  5. Erlaufe den Nous, um ihn zu Fausten, das ist die sicherste Art abzutuen.

  6. Behalte jeden Nous im Auge, bis er auf der Schindel aufprallt.

  7. Wirf die Schindel nur, wenn es sonst keine anderen Abwehrmöglichkeiten gibt.

  8. Stechen- Fausten- Unterlegen, heisst der Dreiklang der Zusammenarbeit im Ries.

  9. Wenn ein Numero fällt, so bleibe ruhig und unterlasse Vorwürfe. Das Gleiche kann auch dir passieren.

  10. Ehrlich währt am längsten. Sei es bei Melden der Streichlänge oder bei einer gefallenen Nummer.

Spielmaterial

Die Schindel

Holz Schindel

Zum Abtuen gibt es nur ein Werkzeug die Schindel. Diese Schindeln bestehen aus Holz oder Kunststoff und wiegt etwa 4kg und mist etwa 65x65cm. Wen die Platte aus Holz ist werden verschiedene Holzplatten in einander Verleimt und dann noch der Holzstiel verleimt und fest geschraubt. Eine Schindel kann zwischen 80-160Fr kosten.

 

Kunststoff Schindel

 

 

Der Helm

Der Helm ist nur bei den Junghornussern obligatorisch aber Spieler ab Jahrgang 1984 sollten den Helm aber immer tragen. Der Hornusser Helm ist zu vergleichen mit einem Eishockey Helm.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Entwicklung des Helmes

 Abtuntechniken

Solange das der Nous mit beiden Händen an der Schindel abgetan wird, spricht man von Fausten. Man sollte grundsätzlich wenn es möglich ist immer Fausten. Den es ist die sicherste Art um abzutun und man ist beim erlaufen eines Nouses fast schneller als wen man die Schindel wirft.

Viele Spieler vergessen im Ries, das wenn man zügig rennt und den Nous dan Faustet; es sicherer ist als wen man etwas Lauft und die Schindel dann Wirft.

Bei Fausten sollte man die Schindel  schon früh in die gewünschte Position bringen um noch korrigieren zu können.

Musch de Nous alugä bis er chlepft.“

Manchmal gibt es einfach keine andere Möglichkeit und man muss Stechen, dabei wird die Schindel in grader Linie an den Nous geworfen. Ist die Schindel aber einmal geworfen kann der Abtuer nichts mehr tun, schon mancher hätte sich gewünscht die Schindel zurück zu nehmen.

Stechen senkrecht nach oben

Stechen nach vorne

Stechen seitwärts über die Hand

Stechen Seitwärts über die Hand

Gewonnen

Die Mannschaft die am wenigsten Nummero kassiert hat, hat gewonnen, wenn zwei Mannschaften gleich viel Nummero haben zählt die Gesamtpunkzahl der Geschlagenen Streichen.

Bei einem normalen Wettspiel spielt man um einen Einsatz von 50-100 Fr, die dann in die Mannschaftskasse gehen. Nach dem Spiel kommt es meistens noch zum gemütlichen Zusammensitzen beim Zvieri.

 

Die Mannschaft

Eine Mannschaft besteht je nach Liga aus 16-20 Mann. Eine Hornusser Mannschaft ist Aufgebauen wie viele andere Sport Club, es gibt den Vorstand, einen Präsidenten, eine Vize-Präsidenten, Kassier, Sekretär und einen Beisitzer.

Jedes Jahr gibt es die Hauptversammlung wo über Änderungen und Ein- und Austritte entschieden wird.

 

Meisterschaft und Anlässe

Es gibt verschiedene Anlässe(Meisterschaft, Feste, Wettspiele), diese Anlässe Unterscheiden sich  normal nur bei den Anzahl Durchgänge und der Menge der Spielern die spielen dürfen.

 

Die Meisterschaft

Es gibt 7 Ligen die NLA, NLB, 1-5 Liga jeder dieser Ligen spielt eine Meisterschaft, ausser in der NLA gibt es in jeder Liga Gruppen.

In der NLA und NLB tut man bis zum 20 er ab und spielt mit 20 Leuten, in der 1 und 2 Liga tut man den 18 ab und Spielt mit 20 Mann. In der 3-5Liga tut man bis zum 16er ab und Spielt mit 18 Mann. Je nach Gruppe und Liga steigt der Erste oder die ersten Zwei auf und der Letzte oder die Letzten Zwei steigen ab.

Feste

Neben Meisterschaft und Wettspielen spielt man in einer Saison etwa noch zwei grosse Feste und ein paar klein Anlässe.

Eidgenössisches Hornusser Fest

Das Eidgenössische findet wie bei den Schwingern nur jedes vierte Jahr statt und ist der Anlass für einen Hornusser, gesamt spielen 8 Stärkenklassen über Zwei Wochenenden. Man spielt über Zwei Tage (2 Spiele) am ersten Tag spielt man ein normales Spiel gegen einen zugelosten Gegner, am zweiten Tag kommt es dann zum Austich. Wobei der Erste in der zwischen Rangliste gegen den Zweiten Spielt der Ditte gegen den Vierten usw.

Die höchste Auszeichnung für die Mannschaft ist das Trinkhorn, dies gibt es immer für die Ersten drei. Für weitere gute Platzierungen gibt es verschiedene Zinnkannen oder Glocken als Erinnerungspreis.

Für die gut klassierten Einzelschläger gibt es zwei Auszeichnungen. die Medaille (Zweitauszeichnung) oder der Kranz (Erstauzeichnung).

Für die ersten drei gibt es eine Glocke und einen Goldkranz für den Ersten und Silberkränze für den Zweiten und Dritten.

Mittel- und Interkantonales Hornusserfest

Das Mittelländische und Interkantonale Hornusser Fest findet jedes Jahr statt, es sei den ein Eidgenössisches wird durchgeführt dann findet nur ein Mittelländisches statt. Man spielt 3 Umgänge, einen am Morgen und Zwei am Nachmittag (Ausstich)

Die Preise werden eigentlich gleich verteilt wie am Eidgenössischen, ausser das keine Gold und Silber Kränze vergeben werden.

Kleinanlässe

Neben den Grossen Festen gibt es auch zahlreiche Kleinanlässe wie z.B. Gemeindehornussen, Frühlingshornussen oder verschiedene Jubiläums die eine Mannschaft mit einem kleinen Hornusserfest feiert. Bei solchen Festen sind die Manschsaftspreise normal Wanderpreise die jedes Jahr wieder zu Gewinnen sind.

Die Nachwuchshornusser (Junghornusser)

Das dieser Sport Zukunft haben kann braucht es Nachwuchshornusser.

Aber nicht jede Mannschaf hat genug junge Hornusser um eine eigene Mannschaft zu stellen, deshalb sind in einer Nachwuchshornusser Mannschaft Spieler von zwei bis drei Mannschaften. Diese spielen wie die Grossen Meisterschaft (4 Spiele), Wettspiele, Mittel. – und Interkantonales Nachwuchsfest, das Eidg. Nachwuchsfest und ein paar klein Anlässe.

Der Grösste unterschied ist das, das Ries 50m weiter vorne anfängt und man nur bis zum 15ner abtuet (6 bei den Nachwuchshornussern ist ein 1 bei den Erwachsenen).Bei den Nachwuchshornussern ist das Helmtragen obligatorisch.

Das nicht einfach die Ältesten gewinnen gibt es 3 Altersstufen:

  1. Stufe         5-10 jährige
  2. Stufe        11-13 jährige

( wenn man in die 2 Stufe kommt erhält jeder Nachwuchshornusser eine neue Schindel geschenkt)

  1. Stufe        14-16 jährige

Hornusser Hochburg Vechigen

Vechigen ist die grösste Gemeinde im Worblental, in diese Gemeinde spielen 7 Vereine mit 10 Hornussermannschaften:

HG Wäseli A (NLA)

HG Wäseli B (1Liga)

HG Wäseli C/Sinneringen Kombiniert (5Liga)

HG Sinneringen A (1Liga)

HG Utzigen A (NLB)

HG Utzigen B (3Liga)

HG Dentenbeg (3Liga)

HG Dibotshausen (4Liga)

HG Vechigen (4Liga)

Vechiger Oldies (In diesem Jahr gegründet, spielen keine Meisterschaft)

Das Aushängeschild der Gemeinde Vechigen ist natürlich der HG Wäseli, seit 1993 ist die A Mannschaft 7 mal Schweizermeister Geworden und haben letztes Jahr das Eidgenössische gewonnen. Aber auch sonst verzeichnet der HG Wäseli ein paar Erfolge wie das Rekord Resultat von 106 Punkten in 4 Streichen von Urs Schüpach(das ist ein durchschnitt von 26,5). Oder das Mannschafs Resultat von 1601 Punkten, das ist ein Durchschnitt von einem guten 22er pro Spieler.

Hg Vechigen

Eine der kleineren Gesellschaften im Worblental ist der Hg Vechigen. Der Hg Vechigen wurde 1920 gegründet.

Wie jede andere Mannschaft hatte oder hat der Hg Vechigen Höhen und Tiefen. Nach den beiden Weltkriegen war die Anzahl der Spieler gesunken nach der Einführung der Meisterschaft ist die Anzahl der Spieler wieder gestiegen. Dies ist aber auch der guten Junghornusser Arbeit zu verdanken. Seit 1992 hat die Hg Vechigen auch eine eigenen festen Hornusser Platz in der Bällenbeunde.

Heute spielen wir in der 4 Liga und sind eine Ausbilder Mannschaft.

Die HG Vechigen nach seiner Gründung 1920   Die HG Vechigen nach dem 2 Weltkrieg

HG Vechigen 1988 nach dem Horngewinn   Die HG Vechigen 1995 im Jubiläums-Jahr

Die HG Vechigen mit neuem Trainer

 Die HG Vechigen 2007  

Hornussen in den Medien

Wen man nicht gerade in einer Gemeinde wohnt wo Hornussen eine Rolle spielt, hört man eigentlich nicht so viel über diesen Schweizer Volkssport. Vereinzelt gibt es mal Zeitungsberichte oder Tabellen in der Zeitung und wen das Eidgenössische Hornusser Fest vor der Tür steht gibt es ein paar Berichte mehr und im Sport im TV gibt es ein paar kleinere Berichte.

Was viele nicht wissen ist das man im Teletext auf der Seite 412 und 413 aktuelle Nachrichten Nachlesen kann und der EHV auf dem Internet vertreten ist.

10.Hornussen in der Zukunft

Meine Meinung ist, dass der Hornusser Sport Zukunft hat, in den verschiedenen Ligen wird es vielleicht noch zu ein paar Fusionen kommen. Aber Solange Junge motivierte Spieler da sind, die Freude am Sport haben habe ich keine Bedenken. Ich glaube sogar dass sich Hornussen in den oberen Ligen noch mehr zum Leistungsport entwickelt.

Wen sich das Material noch weiter Entwickelt und es wider deutlich längere Streiche geben wird, wird es vielleicht noch ein paar Regeländerungen geben weil der Platz sonst zu klein wird. Aber der Kern des Hornusser Sportes wird gleich bleiben.

Und Vielleicht wird Hornussen noch Olympisch

Zwischen Fazit der Saison 07

Nach dem guten Saisonbeginn bei den beiden Frühlingshornussen der Junghornusser und Aktiven und zwei guten Trainings, war ich sehr Positiv gestimmt weil es so ring ging und ich noch Reserven spürte. Dabei wurde ich ohne es zu merken immer wie schneller beim ziehen und nahm den Stecken immer früher ab, bis es zum Tiefpunkt der Saison kam 4 Punkte beim Meisterschaftsbeginn gegen Selzach. Die nächsten zwei spiele waren zwar wieder etwas besser. Aber es war immer noch unter meinen Erwartungen, denn ich machte immer noch die gleichen Fehler wie gegen Selzach. Nach dem spiel gegen Etzelkofen B wo wieder nichts mehr ging, nahm ich Änderungen beim Stand und bei meinem Zug vor. Durch diese Änderung spürte ich den Stecken wieder und nahm ihn später ab und konnte somit wieder Druck von unten aufbauen. Diese Änderungen zahlten sich schon eine Woche später aus beim Junghornusser Meisterschafts Start in Dieboldshausen aus. Wo ich trotzt starkem Gegenwind 3 Striche gut traf und einen nicht so gut aber immer noch besser als die Wochen zuvor.

Jetzt muss ich mich einfach noch darauf Konzentrieren die Fehlstriche weg zu bekommen und nach guten Resultaten die Ruhe zu Bewaren und nicht noch mehr zu wollen.

Nachwort

Ich habe diese Arbeit sehr gern geschrieben, weil es um ein Thema ging das mir wichtig ist.

Die größte Schwierigkeit für mich in dieser Arbeit war einen Anfang zu finden und

das Inhaltsverzeichnis zusammenzustellen. Weil ich sehr viele Ideen hatte für diese Semesterarbeit und die irgendwie in Kapiteln unterordnen musste.

Diese Arbeit hat mir wieder einmal gezeigt das Hornussen mehr beinhaltet als die Medien zeigen und berichten und das viele Menschen diesen Sport unterschätzen.

Aber auch das das mir dieser Sport sehr am Herzen liegt und es für mich mehr als ein Hobby ist. Es wäre sicher ein grosser Fehler wenn ich dieses Hobby an den Nagel hänge.

Quellenverzeichnis

Textquellen:

Hauptquellen:

  • 10Jahre Erfahrung
  • HG Vechigen
Nebenquellen:

 

Kapitel Inhalt/Stelle Infos von /geklaut bei 
Spielplatz

Bockstand

Ries

Neben dem Platz

 

 

Breite des Rieses www.ehv.ch